5 Tipps, wie Sie Radfahren im Unternehmen fördern und damit das BGM beflügeln

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Krankenstände verringern, gleichzeitig das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen steigern und die Emissionen reduzieren. Das ist keine Wunschvorstellung, sondern kann durch ein sorgfältig implementiertes BGM (= Betriebliches Gesundheitsmanagement) Realität werden. Besonders im Fokus stehen hier Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter:innen auf die Räder und dadurch das BGM auf’s nächste Level hieven.

Wie gesund ist Fahrradfahren?

Täglich 8 Stunden zu sitzen sollte mit mindestens 5 Stunden Sport pro Woche kompensiert werden, da sonst das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen um 80 % ansteigen kann. Vollzeitbeschäftigten fehlt dafür oft die Zeit, aber wenn zumindest der Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist ein wesentlicher Anteil der 5 Stunden getan.

Wie Studien belegen, zahlt sich das Pendeln mit dem Fahrrad aus, denn damit verbunden ist ein gesteigertes psychisches und physisches Wohlbefinden. Rad-Pendler:innen sind die glücklichsten Pendler:innen, da sie unter anderem viel Kontrolle über Start und Ankunftszeit haben und die körperliche Betätigung einen Wohlfühleffekt auslöst. Radfahren ist also nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gesundheit. So ist die Förderung von Radfahren in Unternehmen eine attraktive Maßnahme der BGM.

Radfahren führt auch zu Kosteneinsparungen

Wie bereits erwähnt, ist es in Bezug auf Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit auf jeden Fall lohnenswert, aktive Mobilität wie z.B. Radfahren im Unternehmen zu fördern. Aber auch finanziell gesehen ist es für Unternehmen sinnvoller, wenn die Mitarbeitenden den Arbeitsweg klimafreundlich bestreiten. Wie viel Geld genau eingespart werden kann, lässt sich ganz einfach mit dem Radrechner berechnen. Durchschnittlich liegt die Ersparnis bei 129 € und ungefähr einem Krankenstand pro Jahr.

Der Rechner konzentriert sich hauptsächlich auf die Einsparungen durch entfallende Krankenstände. Doch auch Parkplätze werden eingespart, wenn mehr Arbeitnehmer:innen mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln, anstatt das Auto zu benutzen. 

5 Tipps, um im Unternehmen das Rad als Verkehrsmittel zu etablieren:

1. Sorgen Sie für eine sichere Fahrrad-Infrastruktur

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos finden 52 % der Befragten es zu gefährlich, Alltagsziele mit dem Fahrrad zu bestreiten. Dabei zeigt sich: Je sicherer die Strecke wahrgenommen wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Fahrrad genutzt wird. Die Befragten aus den Niederlanden bewerteten ihre Fahrradwege als sehr sicher und so ist es auch wenig überraschend, dass     30 % mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln. 

Arbeitgeber können wichtige Impulse liefern und die öffentliche Verwaltung dabei unterstützen, die Infrastruktur für Radfahrer:innen zu verbessern. Dazu zählen baulich getrennte Radwege, Radfahrstreifen, Radübergänge und vieles mehr. Um Ängste in Bezug auf den Radweg zum Unternehmen zu reduzieren, kann es hilfreich sein, in Gruppen gemeinsam zur Arbeit zu pendeln. Ebenfalls sollte das Unternehmen einen Abstellplatz für Räder nahe am Eingang platzieren, um den C02-freien Arbeitsweg zu honorieren. Im besten Fall sind auch Trockenräume, Umkleiden, Schließfächer und Ladestationen für E-Bikes vorhanden.

2. Finanzieren Sie ein Jobrad

Es stellt sich natürlich auch die Frage, ob Arbeitnehmer:innen ein Fahrrad haben, das sie nutzen können, um zur Arbeitsstelle zu fahren. In der Befragung von Ipsos gaben 63 % der Befragten an, dass sie Radfahren können, aber nur 42 % besitzen eines.

Wenn der Betrieb Diensträder einführt, hat dies Vorteile für alle Parteien, denn Jobräder können als Betriebsausgabe steuerlich abgeschrieben werden. Zusätzlich kann das Unternehmen um finanzielle Förderungen für die Anschaffung ansuchen.

Es müssen auch nicht zwangsläufig Räder gekauft werden, Unternehmen wie Eddi Bike bieten maßgeschneiderte Leih-Optionen im All-Inclusive-Paket für Firmen an. Wird das Fahrrad dann auch regelmäßig  genutzt, hat dies positive Auswirkungen auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

3. Sorgen Sie für ordentliche Ausstattung und das richtige Werkzeug vor Ort

Hat das Rad eine platten Reifen, kaputte Lichter oder ist es einfach nicht richtig eingestellt, steigt die Versuchung, ins Auto zu steigen. Um das zu verhindern, lohnt es sich, einmal im Jahr einen Rad-Service im Unternehmen anzubieten, damit die Fahrräder der Mitarbeitenden in Stand gehalten werden können. Grundsätzlich sollten aber einige Werkzeuge, Kettenspray, Luftpumpe und ein Flickset am Standort für Radfahrer:innen bereitgestellt werden.

So steht dem Radeln zur Arbeit nichts mehr im Weg und die Maßnahmen runden als werbewirksames Benefit das BGM ab.

4. Schaffen Sie Anreize, um die Motivation zu steigern

Natürlich muss zunächst der innere Schweinehund überwunden werden, der einen davon abhält, sich morgens auf das Fahrrad anstatt ins Auto zu setzen. Für Unternehmen geht es dabei nicht darum, dass Kalorien purzeln, sondern um die Erhöhung der Produktivität durch weniger Krankenstände und durch ein höheres Wohlbefinden in der Belegschaft. Doch dazu muss das klimafreundliche Verhalten der Belegschaft auch belohnt werden. Als sehr wertvolle Motivatoren haben sich bei Pave Commute vor allem Gutscheine und Verlosungen bewährt (Kantinengutscheine, zusätzlichen Urlaub, E-Auto über’s Wochenende ausleihen…).

Wir von Pave Commute bieten eine startklare App zur Wertschätzung nachhaltiger Mitarbeitermobilität und können auf Erfahrungswerte von Firmen zurückgreifen, die es geschafft haben, ihre Belegschaft zu klimafreundlichem Pendeln zu bewegen. Dabei ist es nicht unbedingt entscheidend, dass die Anreize teuer oder extravagant sind, sondern ein Zeichen der Wertschätzung verkörpern. Vor allem wenn man bedenkt, dass Rad-Pendler:innen durchschnittlich einen Tag pro Jahr weniger im Krankenstand sind. Das Radeln sollte von Führungskräften tatkräftig vorgelebt werden. Mit anderen Worten: “Dienstrad statt Dienstwagen”. 

5. Kommunizieren und bewerben Sie das Angebot

Wenn das Unternehmen in den genannten Bereichen gut aufgestellt ist, aber das Angebot von den Angestellten noch nicht ausreichend genutzt wird, dann liegt das wahrscheinlich an der unzureichenden Kommunikation. Das Radeln zur Arbeit sollte aktiv beworben werden mit Flyern, Infomappen und Events. Die Informationsmaterialien können auch gezielt in das Onboarding von neuen Mitarbeiter:innen einbezogen werden. Es kann sich auch lohnen, eine/n Fahrradbeauftragte/n zu ernennen, sodass sich Interessierte and diese wenden können.

Nachhaltige Mobilität ist keine Eintagsfliege

Es gibt keine Abkürzung, keinen Trick zu nachhaltiger Mobilität in Ihrer Belegschaft. Aber mit dem richtigen Werkzeug ist es auch keine Raketenwissenschaft. Weben Sie Ihr Mobilitätskonzept nicht nur in das BGM, sonder in Ihre Unternehmenskultur ein. Nur durch gezielte, kontinuierliche  Maßnahmen können alte Pendelgewohnheiten dauerhaft durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. So gelingt es Ihnen, das BGM voranzutreiben und gleichzeitig die Kultur des Unternehmens mit Nachhaltigkeit zu beleben.

Mit Pave Commute können Pendler:innen ihre Arbeitswege automatisiert über eine App aufzeichnen lassen und sehen zudem gleich, wie viel C02 sie einsparen. Als zusätzliche Motivation werden bei klimafreundlichen Pendel-Fahrten Punkte gesammelt, die dann in der App gegen Belohnungen eingetauscht werden können. Profitieren Sie von unserer startklaren App für, die im Durchschnitt lediglich 1-2 Stunden Verwaltung pro Monat erfordert.

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Lisa Oberstaller
Marketing Manager
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